Familienaufstellungen

Schamanische Aufstellungen

Wie alles Geschaffene hat auch eine Familie ihre feinstofflichen Ebenen. Diese könnte man auch als das Unbewußte der Familie ansehen. In diesem, für die meisten unbewußten Bereich, arbeiten wir während der Familienaufstellung.

Alle Familienmitglieder sind mit Energieschnüren, vor allem aus dem ätherischen und emotionalen Bereich, verbunden. Im “ Huna-System“, einer schamanischen Richtung aus Hawai, werden diese Schnüre Akafäden genannt.

Jeder Mensch hängt in einem Netz von unterstützenden oder behindernden “Gummibändern“. In den Aufstellungen kann man diese Bänder fühlbar machen, die negativen Energien heilen und sogar aufheben.

Natürlich profitieren vor allem alle Mitglieder die aufgestellt wurden. Manchmal ist die Wirkung sofort spürbar, auch bei Familienmitgliedern, die davon nichts wissen, manchmal dauert es auch etwas länger.

Auf jeden Fall wirkt eine Aufstellung mindestens ein halbes Jahr lang.

Man sollte auch nicht sofort eine zweite Aufstellung machen, sondern mindestens drei Monate vergehen lassen, da sonst zu viele Impulse gleichzeitig in die Realität strömen und umgesetzt werden wollen. Zu schnelle Entwicklung kann auch zu einem Stress werden.

Wie bei einem Arzt besteht die Aufstellung aus 3 Teilen:  

Das Wichtigste bei Aufstellungen ist das Abschlussbild, weil es die Energie in sich trägt, die sich nun manifestieren will. Unwichtig ist, ob man sich an die Einzelheiten erinnert.   

Das Endbild aber sollte man im Herzen tragen und versuchen, es umzusetzen.

Wie immer geht es vor allem um das Fließen von Liebe. Durch die Aufstellungen kann Liebe, die ins Stocken geraten ist, wieder frei fließen.

Das Ziel jeder Aufstellung ist Glück und Freiheit für Lebende und Tote zu stärken.

Durch die Familienaufstellungen lernt man alle Menschen zu achten, denn jeder hat viel zu tragen. Niemanden sollte man verachten, je mehr Rollen man gespielt hat, desto mehr Liebe wächst für die Menschen. Außerdem wird durch die Aufstellungen jedes mal die Erdatmosphäre von etwas Schmerz befreit.

Wie sollte nun ein guter Therapeut sein ?

Wichtig ist, dass er die Energien gut wahrnehmen kann und die nötige Liebe hat, gute Lösungen im Einklang mit der Familienenergie zu finden.

Hat er selber sein Familienenergiefeld noch nicht aufgeräumt, so ist die Wahrnehmung durch eigene Probleme überlagert.

Die schamanische Aufstellung arbeitet selten mit festgelegten Sätzen.

Im Grund geht es darum, die Gespräche zu führen, die die Ahnen versäumten, die Verantwortung anzunehmen, die sie abgaben und das Leid zurückzugeben, das jemand tragen wollte, um einem anderen Familienmitglied zu helfen.

Eines der größten Probleme ist falsches Helfen wollen !

Kinder tragen für ihre Eltern vieles damit es denen gut geht. Es ist wichtiger, dass es den Eltern gut geht, als ihnen. Was sie tragen, sollten sie während der Aufstellung wieder zurück geben, denn helfen kann verdoppeltes Leid nicht. Leid kann nicht abgenommen werden, durch Mitleiden wird es aber noch verstärkt und das Leid der Familie wächst weiter.

Das Genogramm.

Das Genogramm ist eine bildliche Darstellung der Familienstammbäume über mindestens drei Generationen. Man kann in ihm nicht nur die Ahnen erkennen, sondern auch deren Probleme , Krankheiten oder Geburts- und Sterbedaten.

Das Genogramm vereinfacht vieles für den Therapeuten und den Klienten.

Vorteile: